Werkstatt- und Funktionsgebäude, LfULG, Dresden-Pillnitz

Neubau Werkstatt- und Funktionsgebäude

Neubau Werkstatt- und Funktionsgebäude

Ein Projekt in Freier Mitarbeit im Architekturbüro Raum und Bau GmbH (Urheber).

Der Neubau des Funktions- und Werkstattgebäudes ist in zwei Baukörper gegliedert, in denen verschiedene Funktionen untergebracht sind. Der eingeschossige Teil wurde mit Betonfertigteilen in Sichtbetonqualität hergestellt. Er beherbergt die Arbeitsbereiche zur Bewertung und Beurteilung von Pflanzen, die in direktem Zusammenhang mit Versuchen im Gartenbau auf den umliegenden Versuchsfeldern stehen. In diesem Gebäudeteil befindet sich außerdem ein Insektarium zur Anzucht von Nützlingen, die für Untersuchungen zum Pflanzenschutz eingesetzt werden.

Der zweigeschossige Gebäudeteile besitzt eine Fassade mit einer Holzschalung aus Lärche. Hier befinden sich im Erdgeschoss die Traktorenwerkstatt und im Obergeschoss Schulungs-, Büro- und Sanitärräume. Beide Gebäudeteile sind so angeordnet, dass sie im Bereich des zentralen Treppenhauses ineinander greifen und die Funktionsbereiche so miteinander verbunden werden.
Im Schulungsraumes wurden an den Wänden und der Decke Platten aus Lehm mit einem PCM-Material – phase change material – angebracht. Dieses Material speichert Wärme und gibt diese zeitversetzt wieder ab und unterbindet damit eine Überhitzung des Raumes.

Standort: Dresden-Pillnitz
Bauherr: Öffentlicher Auftraggeber
Zeitraum: 2010 – 2011
Bearbeitung: Mitwirkung LP 6 bis 8
in Freier Mitarbeit

Großer Winterberg

Großer Winterberg

Ein Projekt in Freier Mitarbeit im Architekturbüro Raum und Bau GmbH.

Der als Fachwerkkonstruktion errichtete Aussichtsturm ist Teil des 1848 errichteten „Gastwirthsgebäudes auf dem Winterberg“. Er war seit dem Jahr 1973 wegen Baufälligkeit nicht mehr für den Besucherverkehr zugänglich.

Nach der denkmalgerechten Sanierung wird dem Wanderer seit August 2008 wieder eine einmalige Aussicht über die sächsische und böhmische Schweiz geboten.
In einem ersten Bauabschnitt wurde die Gründung des Turmes erneuert. Im zweiten Bauabschnitt wurde der gesamte Turmschaft und die Aussichtsplattform saniert und in der ursprünglichen Form wiederhergestellt. Alte Putzflächen, die zahlreich mit Graffiti der Besucher vom Ende des 19. Jahrhunderts überzogen sind, wurden, soweit möglich, erhalten und dem Besucher sichtbar gemacht.

Standort: Bad Schandau OT Schmilka, Großer Winterberg
Bauherr: Öffentlicher Auftraggeber
Zeitraum: 2006 – 2008
Bearbeitung: Projektleitende Mitarbeit LP 4 bis 8, in LP 8 erfolgte eine „kaufmännische“ Bauüberwachung
in Freier Mitarbeit

Sonderpreis im Sächsischen Landeswettbewerb „Ländliches Bauen“ 2009