Mit dem Neubau der Zweifeld-Sporthalle in Dresden-Langebrück entstand ein moderner, funktionaler Baukörper, der sowohl dem Schulsport als auch der außerschulischen Nutzung durch örtliche Sportvereine dient. Der Neubau ersetzt eine veraltete Halle und wurde im Zuge dessen mit einer Neugestaltung der angrenzenden Freiflächen kombiniert. Ziel der Planung war es, eine klare Struktur zu schaffen, Wegebeziehungen zu optimieren und den Neubau harmonisch in das bestehende Umfeld einzubinden.
Die neue Halle besteht aus zwei differenzierten Baukörpern. Der eigentliche Sportbereich befindet sich im Hauptvolumen, das durch eine zurückhaltend strukturierte Putzfassade geprägt ist. Ihm gegenüber steht ein zweigeschossiger, kompakter Funktionsbereich, der mit einer Klinkerfassade gestaltet ist. Eine farbige Lamellenstruktur akzentuiert den Eingangsbereich und verleiht dem Ensemble eine markante Gestaltung. Die Farbigkeit der Lamellen setzt sich im Innenraum fort – in den Bodenflächen, den Einbauten und Türbeschriftungen – und sorgt für eine einheitliche gestalterische Linie.
Ein besonderes Merkmal des Entwurfs ist das zentrale Eingangsfoyer. Anders als bei vielen konventionellen Sporthallen, bei denen der Zugang oft über untergeordnete Seitenbereiche erfolgt, wurde hier ein großzügiger Empfangsbereich geschaffen, der die Orientierung erleichtert und als gemeinschaftlicher Treffpunkt für alle Nutzer dient. Durch seine offene Gestaltung stärkt er die Verbindung zwischen dem Außenraum und dem Inneren und macht die Halle zu einem einladenden Ort für unterschiedliche Nutzergruppen.
Im Innenraum dominiert ein ausgewogener Materialmix. Sichtbetonflächen treten in Kontrast zu warmen Holzoberflächen und Natursteinbelägen, wodurch eine sachliche, zugleich einladende Atmosphäre entsteht. Großzügige Lichtbänder in der Halle sowie Oberlichter im Foyer sorgen für eine helle, freundliche Belichtung. So verbindet das Gebäude funktionale Anforderungen mit architektonischem Anspruch und bietet einen vielseitig nutzbaren Raum für Sport, Begegnung und Bewegung.
Neben dem Schulsport wird die Halle künftig auch den ortsansässigen Vereinen des Breitensports genutzt. Das Projekt in Arbeitsgemeinschaft mit unserem langjährigen Partner ASD Architektur und Ingenieurbüro Dresden realisiert.