In der Apostelkirche in Dresden-Trachau wurde mit dem ersten Bauabschnitt der denkmalgerechten Sanierung ein wichtiger Schritt zur nachhaltigen Erhaltung und behutsamen Weiterentwicklung des Kirchengebäudes umgesetzt. Ziel des Gesamtprojekts ist es, die Nutzungsmöglichkeiten durch eine barrierefreie Erschließung und eine brandschutztechnische Ertüchtigung zu erweitern und dabei die historische Bausubstanz zu bewahren.
Im ersten Bauabschnitt wurde das seit Jahren nicht mehr genutzte Sitzungszimmer umgebaut und saniert. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Taufkapelle und der Restaurierung des aufwendig ausgeführten Wandsgraffitos. Ergänzungen an den Sockelbauteilen, eine neue Beleuchtung, brandschutztechnisch wirksame, weitgehend unsichtbar integrierte Bauteile sowie die Aufarbeitung der Klinkeroberflächen geben dem Raum wieder seine ursprüngliche Wirkung und Qualität. Weitere Maßnahmen umfassten die brandschutztechnische Ertüchtigung des Treppenraums, die vollständige Erneuerung der Kanzleiräume sowie die Sanierung von Teilen der Eingangshalle und des Grundsteins.
Sämtliche Arbeiten wurden bei laufendem Betrieb und unter besonderer Berücksichtigung der denkmalgeschützten Bausubstanz sowie des architektonischen Charakters der Kirche ausgeführt. Die Maßnahmen erfolgten in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege, den beteiligten Restauratoren und Fachplanern. Auf diese Weise verbindet der Bauabschnitt die erforderliche bauliche und funktionale Erneuerung mit einem sorgfältigen und maßvollen Umgang mit dem historischen Bestand.